Der Arm ist raus!!

Abschnitt I.: Blog: III

 

Is ja nun etwas länger her, dass ich was von mir hören lasse, aber nun ist es wieder soweit. Ob ihr wollt oder nicht. Kann euch aber auch egal sein, ihr müsst es ja schließlich nicht lesen.

 

Noch einmal nachträglich zu meinem Kreuzworträtsel-Disaster. Die Lösung war: S L I P A N L A G E. Ein Kanal in dem man Boote und Schiffe ins Wasser lässt. Dank: an meine Eltern und Sandra. Hätte mich auch gewundert, wenn meine These mit dem Fachausdruck aus der Modebranche gestimmt hätte.

 

Was mich nicht gewundert hat, war der Verlauf der Sendung "hart aber fair" mit dem allmächtigen, mehrfach allwissenden Frank Walther, keine Ahnung, Plaßberg. Ich hab echt vergessen wie er mit Vornamen heißt, aber Plaßberg müsste stimmen. Das Thema war Socialnetworks, wie z.B. studiVZ und facebook. Es wurden dabei allerhand schlechte Sachen über diese "networks" gefunden und breit ausdiskutiert. Zum Beispiel, dass man diese total leicht hacken (häcken, auf gut Deutsch) und allerlei Schindluder damit treiben kann. Man kann den Ruf der betroffenen Person derart in den Dreck ziehen, dass er/sie/es sich in seinem Freundekreis nicht mehr blicken lassen kann. Oder Fotos reinstellen, die die Person bei Szenen bzw. Handlungen zeigt, die einem zukünftigen Arbeitgeber abschrecken könnten. Desweitern hätten Fremde Zugriff auf persönliche Kontaktdaten. Soweit sogut. Es stimmt natürlich, alle diese Sachen sind möglich. Was mich aber total geärgert hat, war die Art und Weise mit der das Thema abgefrühstückt wurde. Ich löse die angesprochenen Sachverhalte später noch, aus meiner Sicht natürlich, auf. Doch zuerst komme ich nochmal auf die Sendung zurück. Der Plaßberg hat so eine Klugscheisser-Art an sich, die bei Politikern, die ja die eigentliche Klientel seiner Sendung sind, auch angemessen ist. Nur diesmal waren da keine Politiker, sondern Promis. Ein Politiker war schon da, aber der war außer Dienst, wenn ich mich richtig erinnere. Alfred Bioleck, die Chef-Tippse von der "Gala" oder Bunte", der Geschäftsführer von "studiVZ" und (Achtung!!) Gülcan Karahanci/Kamps (ja, die VIVA Gülcan) waren die anderen Gäste. Dazu kam noch ein Experte und ein Studiogast. Die Diskusion war dominiert von den älteren Semestern und der studiVZ-Boss ist ganz schön ins schwimmen geraten. Die (der Bioleck, der Politiker a.D. und der Plaßberg) haben ihn echt derbe unter Druck gesetzt mit ihren Aussagen und Behauptungen, die schon irgendwo stimmen, aber nur wenn man wie die so alt ist und, einfach, keine Ahnung hat!! Die haben die typische alte Säcke-Rolle angenommen, die alles verteufeln was die Jugend macht, weil sie keine Lust haben sich mit der Jugend auseinanderzusetzen. Frei nach dem Motto: "Wie könnt ihr nur sowas machen. Das hätte es bei uns nie gegeben. Hört lieber auf uns, denn wir haben Erfahrung. Die Welt ist nur schlecht und wir weisen euch darauf hin." Gähnn. emotion Man könnte ja meinen, dass der studi-Boss Unterstützung erhalten hätte. Von der GALA-Tante zum Beispiel, die selber facebook nutzt. Oder aber Gülcan. Die Gala-Tante hat sich aber immer schön diplomatisch verhalten, sie wollte ihre Promi-Klientel (Bioleck) ja nicht anfeinden. Gülcan ist eigentlich auch ein Promi, aber kein GALA/BUNTE-Promi. Gülcan war aber geistig unbewaffnet, das hat sie recht schnell klargemacht. Ihrer Meinung nach, haben 12-Jährige von heute schon die geistige Reife von 20-Jährigen. Autsch!!! Das war ihre Disqualifikation. Somit stand der studi-Boss, mehr oder weniger, alleine da. Und Ergebnis der Sendung war folgerichtig: Scheiß Socialnetworks, alles Scheiße. Sogar der 18-Jährige Studiogast, der Jungpolitiker bei der CDU ist und sich für irgendwas bereitgestellt hat, zeigte sich erschüttert und enttäuscht was alles möglich ist. Dieser Idiot. Mal ehrlich, die haben sein Profil gezeigt und erzählt was theoretisch alles möglich ist. Ich komme jetzt also zu meiner Auflösung der oben genannten Sachverhalte. Also, welcher zukünftige Chef sucht auf studiVZ nach Fotos seiner zukünftigen Mitarbeiter? Er müsste schon in meinen Verlinkungen suchen und ein Bild finden in dem ich mich daneben benehme, was aber in meiner Hand liegt, da ich die Verlinkung bestätigen muss. Bestätige ich nicht gibt es auch keine Verlinkung und mein Chef sieht nichts. Nun die Sache mit dem "hacken". Der Experte meinte, was im weitern Verlauf der Diskussion irgendwie keine weitere Erwähnung fand, dass es 2,5 Tage dauerte bis sie studiVZ gehackt hatten. Also bitte, welcher Horst setzt sich solange hin um einen wild fremden Menschen zu diffamieren. Leute die gehackt werden, werden meist von Personen aus ihrem näheren Umfeld gehackt. Personen, mit denen sie vorher schon irgendwelche Probleme hatten. Meist haben sie ihre Passwörter auch einfach nur schlecht gewählt. Aber nochmal zurück zu dem Jung-Politiker. Er war abgtörnt, weil man seine Kontaktdaten sehen konnte. Wie doof kann man eigentlich seinemotion. Jeder weiß, dass man seine Telefonnummer verdecken kann bzw. gar nicht angeben muss. Dieser Typ hat bei mir Fremdschämen hervorgerufen, seine Blödheit tat weh, wie ein ausgekugelter Arm. Ich habe mir letzten Freitag den Arm ausgekugelt. 3-mal. Hatte aber Glück und konnte ihn selber wieder einrenken emotion. Brauchte also nicht zum Notarzt. Die Redakteure der Sendung hätten sich auch kein Bein bzw. Arm ausgerissen, wenn sie die Sendung nicht ganz so einseitig gestalltet hätten, wie sie es eben gemacht haben. Denn die Vorteile der Socialnetworks sind nahezu komplett untergegangen. Aber die Vorteile werde ich nicht aufzählen. Die hat jeder für sich ausgemacht, denn ansonsten wäre man nicht auf diesen Plattformen. Dass das Internet kein Kindergarten ist weiß jeder, und jeder der es nicht weiß wird seine Erfahrungen machen. Oder aber informiert sich vorher.

 

Soviel dazu, ich bin dann mal raus. Bis bald...   

24.7.09 00:44

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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


lukrezia / Website (24.7.09 02:38)
Ich finde es schon schlimm dass man so transparent wird durch diese Plattformen wie StudiVZ. Ich finde es auch schlimm dass zukünftige Chefs solche Plattformen durchsuchen.
Na klar kann man viele Daten ausblenden. Aber das könnte ja gerade einen schlechten Eindruck hinterlassen. So als ob man etwas verbergen wollte. Natürlich ist das die Entscheidung jedes Einzelnen. Aber wie das bei deinen zukünftigen Chefs ankommt da steckst du nicht drin. Es gab doch da diesen Politiker...wie hieß der gleich noch....vielleicht haben sie das auch in der Sendung erwähnt. Der war in der Spaßgruppe "Nach Frankreich fahr ich nur auf Ketten". Das ist natürlich nicht sehr diplomatisch und er musste seinen Hut nehmen.

Ich hab mich auf jeden Fall dafür entschieden auf anderen Wegen Kontakt mit Freunden zu halten.

lg


(24.7.09 11:47)
Erstmal Danke fürs kommentieren lukrezia.

Ähmm, das mit dem Politiker haben sie nicht erwähnt. Das hätte den Comedy-Faktor der Sendung um ein paar Prozent nach oben gerückt, aber die Sendung ist humorlos. Gezielt gesetzte Pointen gibt es dort nicht. Der Plaßberg reisst sporadisch mal nen Witz, der ist dann auch Geschmackssache und meist zu vorhersehbar. Aber die Story mit dem Politiker ist doch auch irgendwie witzig, oder? Ich kenne die nicht. Hat er sich da alleine eingeschrieben oder wurde er gehackt? Und wie alt war der denn?

Ich persönlich, stehe zu den Sachen, die ich in den socialnetworks anstelle und auch zu den Fotos. Die Gedanken, die du dir bezüglich des "etwas zu verbergen haben" machst sind natürlich legetim. Aber meine persönlichen Kontaktdaten, gehen niemanden etwas an solange ich nicht zugestimmt habe. Das sollte auch mein Chef verstehen. Wenn nicht, möchte ich nicht für ihn arbeiten. Ein Chef, der Stasi-Methoden anwendet, hat wahrscheinlich selbst Leichen im Keller, und möchte selber etwas verbergen. Er würde seine Privatnummer doch auch nicht einfach so ins Netz stellen. Du hast recht, du macht dich transparent, aber eben nur soweit wie du es zulässt. Auf meinen Profilen steht garantiert nicht alles. Ich bin kein Kind von Traurigkeit, aber die Seite kehre ich nur ganz selten nach außen. So selten, dass ich sie in meinen Profilen nicht erwähnen muss...

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